Über Österreich 2020

Österreich steht vor großen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Sich diesen zu stellen und sie vor allem als Chance für Österreich zu begreifen, ist zentrale Aufgabe verantwortungsvoller Politik. Die SPÖ sieht es als ihre Aufgabe, sich auf kommende Entwicklungen vorzubereiten und auf die Zukunft ausgerichtete Weichen für eine faire und gerechte Gesellschaft zu stellen. Das bedeutet, sich der neuen Aufgaben bewusst zu sein, neue Antworten zu wagen und neue Allianzen einzugehen.

Bundesparteivorsitzender Werner Faymann hat daher die Initiative „Österreich 2020" ins Leben gerufen. Er lädt ein, gemeinsam über diese Zukunftsfragen und Herausforderungen nachzudenken und im offenen und beteiligungsorientierten Dialog sozialdemokratische Antworten zu entwickeln.

Österreich 2020 soll die mittelfristigen Wegmarken der nächsten Jahre für die österreichische Politik im europäischen Umfeld setzen. Die Sozialdemokratie ist eine europäische und internationale Kraft. Es geht um das Schärfen der Konturen eines sozialen und demokratischen österreichischen Wegs im 21. Jahrhundert.

Bundeskanzler Werner Faymann

Zielsetzungen für „Österreich 2020"

Ziel der Initiative „Österreich 2020" ist es, eine offene Zukunftsdebatte zu führen und gemeinsam sozialdemokratische Antworten auf Zukunftsfragen und Herausforderungen mit Perspektive 2020 zu erarbeiten. Diese sollen die Grundlage für die Sozialdemokratie bilden, über die Tagespolitik hinausgehen aber auf sie einwirken.  

Worum geht es?

Die zentralen Fragen sind:

Zeitrahmen und Prozessverlauf

"Österreich 2020" ist für die gesamte laufende Legislaturperiode konzipiert - mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsformen (Diskursgruppen, Veranstaltungen, Beteiligungsschwerpunkte...).  

Die erste Phase wurde Anfang 2010 durch Parteivorsitzenden Bundeskanzler Werner
Faymann mit einer Kick-Off-Veranstaltung eröffnet. Aufgabe und Ziel dieser
ersten Phase war, im Rahmen von acht Diskursgruppen zukunftsorientierte Diskurse zu initiieren sowie Analysen und Lösungsvorschläge zu sammeln. Während dieser Etappe wurden laufend Zwischenergebnisse erarbeitet sowie erste wichtige Ergebnisse und breit diskutierte Thesen präsentiert.

Seit dieser ersten Projektphase wurden mehr als 600 Fachexpertinnen und -experten in 50 Diskursgruppen eingebunden. Bei Diskussionsforen im Vorfeld des Bundesparteitages im Juni 2010 wirkten weitere 700 Delegierten an den Fragestellungen und Lösungsansätzen zu den zentralen Herausforderungen der Zukunft mit.

Die zweite Phase ab Herbst 2010 fokussierte auf öffentliche Diskussionen im Rahmen
der "Österreich 2020"-Zukunftsdiskurse (Ö2020-Klubenqueten, Ö2020-Veranstaltungen des Renner-Instituts): in über 75 Zukunftsdiskursen wurden die Ergebnisse aus den Gruppen mit  Regierungsmitgliedern breit diskutiert. Bisher nahmen mehr als 6.800 interessierte Personen an 30 verschiedenen Orten in ganz Österreich an den öffentlichen Veranstaltungen teil. Über 1.300 Fans verfolgen „Österreich2020" auf Facebook und Twitter.

In der derzeit laufenden dritten Projektphase liegt der Schwerpunkt in der Ausarbeitung und Vertiefung ausgewählter Projekte und Themen. Diese werden 2012 - im Rahmen der vierten Phase - zu unterschiedlichen Anlässen öffentlich präsentiert. Die Inputs aus den „Österreich 2020"-Veranstaltungen, den Online-Foren und beteiligungsorientierten Konsultationen werden laufend in den Prozess eingearbeitet.