Bildung, Kunst & Kultur, Wissenschaft
Bildung schafft Zukunft
Für die Sozialdemokratie ist klar, dass eine bestmögliche Bildung und Ausbildung von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder ist. Bildung ist aber auch ein zentrales Thema für die Zukunft von Österreichs Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur."Die Sozialdemokratie steht für mehr Bildung. Denn mehr Bildung heißt mehr Zukunft."
Bildungsministerin Claudia Schmied
Bereits im ersten Halbjahr 2010 wird es im Rahmen der Zukunftsdebatte "Österreich 2020" vier Bildungstalks geben. Thematisiert werden "Werte und Ziele sozialdemokratischer Bildungspolitik", "Die ökonomische Bedeutung von Bildung", "Verantwortung im Bildungssystem" und "Die Zukunft des tertiären Bereichs".
Kunst und Kultur für alle
Im Kulturbereich gibt es vier Kulturtalks gemeinsam mit Ministerin Claudia Schmied. Nach der Auftaktveranstaltung "Kunst ohne Grenzen - Internationalisierung & Mobilität" werden zentrale Wegmarken und Positionen zu den Themen "Kulturvermittlung und Partizipation", "Nachwuchsförderung" und "Soziale Lage der Künstlerinnen und Künstler" ausgearbeitet.
"Mein erklärtes Ziel ist, dass mehr Menschen an Kunst und Kultur teilhaben"
Bildungsministerin Claudia Schmied
Begleitend zu den Bildungs- und Kulturtalks werden die jeweiligen Kapitel für "Österreich 2020" durch ein ExpertInnenteam erarbeitet. Ihre Ergebnisse werden in weiteren Gesprächsrunden zur Diskussion gestellt. Diese unterschiedlichen Arbeits- und Diskursebenen werden in ein Thesenpapier münden, das sozialdemokratische Antworten auf die wichtigsten Zukunftsfragen im Bereich Bildung und Kultur formuliert.
Politische Leitung: Claudia Schmied
Claudia Schmied wurde am 10. Mai 1959 in Wien geboren. 1983 schloss sie ihr Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien mit dem Doktorat ab. Auf der WU war sie ebenfalls Lektorin mit dem Forschungsschwerpunkt „Die Rolle der Wirtschaft in der Literatur".
Ihre berufliche Laufbahn begann Schmied 1983 in der „Investkredit" als Firmenkundenbetreuerin. Bis 1995 stieg Claudia Schmied zur Leiterin der Abteilung Unternehmensfinanzierungen auf. Im Jahr 1997 wechselte sie in das Kabinett des Bundesministers und Staatssekretärs für Finanzen als wirtschaftspolitische Beraterin. 2000 kehrte sie in ihre Position in der „Investkredit" zurück. Ab 2004 bis zu ihrem Wechsel in die Bundesregierung war sie Vorstandsmitglied der „Kommunalkredit Austria", seit 2005 auch der „Dexia Kommunalkredit Bank" sowie Mitglied des Aufsichtsrates in mehreren Unternehmen.
Erfahrungen und Anerkennung in Kulturinstituten sammelte sie als Mitglied des Kuratoriums der Salzburger Festspiele, des Aufsichtsrates der ARTforART Theaterservice sowie als Vorstandsmitglied des Vereins Wiener Symphoniker. Claudia Schmied ist Vorsitzende des Vereins für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften (VGW) und Vorstandsmitglied des BSA (Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen), von 2002 bis 2004 war sie auch dessen Vizepräsidentin.
Seit 11.1.2007 ist Claudia Schmied Bundesministerin und gehört seit 2.12.2008 der Regierung von Bundeskanzler Werner Faymann als Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur an.
Moderation: Barbara Rosenberg
Dr.in Barbara Rosenberg, geboren 1956 in Dornbirn, studierte Psychologie und Politikwissenschaft an der Universität Wien und promovierte 1982. In den Jahren 1982-1984 absolvierte sie ihr Postgraduate Studium der Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien in Wien und praktizierte anschließend als freiberufliche Sozialwissenschafterin mit dem Schwerpunkt auf Partizipations- und Wohnbauforschung. Seit 1986 ist Barbara Rosenberg in unterschiedlichen Bereichen am Renner-Institut tätig. 1999 wurde sie zur Leiterin der Abteilung Innenpolitik und Training und Personalentwicklung. Seit 2006 ist sie die stellvertretende Direktorin des Renner-Instituts. Im Jahr 2004 vervollständigte Rosenberg ihre Ausbildung mit einem Abschluss in systemischem Coaching.
Wissenschaftliche Begleitung: Gabriele Schmid
Mag.a Gabriele Schmid studierte Politikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Wien. Von 1995 bis 1998 war sie Ministerassistentin der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz in Wien. Seit 1998 arbeitet Gabriele Schmid für die Arbeiterkammer Wien in der Abteilung Sozialpolitik. Von 2004 bis 2006 leitete sie die Abteilung Weiterbildungspolitik und ist seit 2006 Abteilungsleiterin der Abteilung Bildungspolitik der Arbeiterkammer Wien.

