Gesundheit
Qualität durch Solidarität im Gesundheitswesen - Österreich 2020 Zukunftsdiskurs Gesundheit mit BM Alois Stöger in Graz
Im Rahmen der SPÖ-Initative Österreich 2020 war BM Stöger auf Einladung des Renner-Instituts Steiermark am 14.2.2011 in Graz zu Gast.„Die größte Herausforderung an die Politik ist, dass auch in Zukunft die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems, das eines der besten weltweit ist, zu garantieren und das ohne Leistungseinschränkungen“, betonte Gesundheitsminister Alois Stöger bei der gestrigen Diskussionsveranstaltung „Gesund bleiben – Die Zukunft unseres Gesundheitssystems“ des Renner Institutes Steiermark.
Ein Thema, das zahlreiche BesucherInnen, darunter auch LRin Bettina Vollath und LGF Toni Vukan zu den Minoriten Graz führte, „denn Gesundheit ist eines der zentralen Themen der Zukunft, das uns alle vor enorme Herausforderungen stellt“, so der Landesbildungsvorsitzende LAbg. Hannes Schwarz bei seiner Begrüßung.
„Das beste Gesundheitssystem ist ein solidarisches Gesundheitssystem“, meinten unisono alle Diskutanten, die 3. Präsidentin des Landtags Steiermark Ursula Lackner, der Vorstandsdirektor der KAGes Ernst Fartek und NAbg. Josef Muchitsch, Vorstandsmitglied der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse. Ein solidarisches Gesundheitssystem bedeutet, dass alle Menschen Zugang zu den von ihnen benötigten Leistungen haben müssen. Um dies auch in Zukunft garantieren zu können, hat die Bundesregierung beschlossen, keine Einsparungen im Gesundheitsbereich zu machen, sondern gibt ab 2011 sogar jährlich 40 Millionen Euro mehr für diesen wichtigen Bereich aus.
In Österreich werden 10,3 Prozent des BIP für das Gesundheitswesen aufgewendet. "Damit ist Österreich unter den Top fünf weltweit, was den Zugang der Bevölkerung zu Gesundheitsversorgung betrifft", so BM Stöger. In den USA hingegen werden 17 Prozent des BIP für das Gesundheitswesen aufgewendet, aber 50 Millionen Menschen haben dennoch keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung, weitere 100 Millionen einen zu geringen. „Meine Schwerpunkte für die Zukunft werden sein, die Krankenkassen finanziell abzusichern, den niedergelassenen Versorgungsbereich zu stärken und die gute Spitalsversorgung zu sichern“, so der Gesundheitsminister.
„In der Steiermark wurden in den fünf Jahren unter Landeshauptmann Franz Voves Millionenbeträge ins Gesundheitssystem investiert“, unterstrich die 3. Präsidentin des Landtags Steiermark Ursula Lackner. „Wir haben die Finanzierung des LKH 2020 erreicht, das LSF modernisiert und haben Gesundheitszentren geschaffen. Viel Engagement muss laut Lackner in Zukunft für Prävention und Vorsoge verwendet werden, aber auch für Lebensmittelsicherheit.
Für den Vorstandsdirektor der KAGes Ernst Fartek ist klar, dass nun Zeit ist, im Spitalsbereich neue, innovative Wege einzuschlagen. „Die Versorgungsnotwendigkeiten haben sich im Laufe der Jahre geändert, daher müssen wir unser Angebot dementsprechend abstimmen, um uns auch in Zukunft die Spitäler leisten zu können.“
NAbg. Josef Muchitsch, Vorstandsmitglied der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse forderte die Bundesregierung auf, darauf zu achten, dass es auch in Zukunft starke, unabhängige Gebietskrankenkassen in Österreich gibt, sowie deren Selbstverwaltung zu erhalten bzw. zu sichern.
Bildergalerie (Fotos von Siegfried Gallhofer)
Audio-Downloads:
- Bundesminister Alois Stöger: Sicherung der GKK/Stärkung des niedergelassenen Bereichs ( MP3 | 932kB )
- Bundesminister Alois Stöger: Stärkung der Spitäler ( MP3 | 868kB )
- Bundesminister Alois Stöger: einheitliches Spitalsgesetz ( MP3 | 1194kB )
- 3. Präsidentin des Landtags Steiermark Ursula Lackner: Gesundheitssystem in der Steiermark ( MP3 | 1252kB )
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( Verfasst von Michaela GLAUNINGER , ursprünglich erschienen auf der Homepage der SPÖ Deutschlandsberg )
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