Gesundheit

Die Zukunft des Gesundheitswesens: BM Alois Stöger in Graz

Viele gemeinsame Standpunkte fanden Stadtrat Edmund Müller und Gesundheitsminister Alois Stöger, als sie einander am 1. September zu einem Gedankenaustausch, zu dem auch zahlreiche Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens gekommen waren, in Graz trafen.

So betonten beide die Bedeutung der Vorsorge sowie die Wichtigkeit bundesweit koordinierter Maßnahmen im Gesundheitsbereich. Stöger: „Wir haben im Mai mit einem Dialog für Gesundheitsziele für Österreich begonnen, bis Februar werden Expertinnen und Experten erste Vorschläge auf den Tisch legen. Damit geben wir erstmals Österreich gemeinsame Gesundheitsziele, die der Politik für die kommenden 20 Jahre Handlungsanleitung sein werden."  Weitere Themen waren die von Stadtrat Müller initiierte Drogenenquete im Oktober in Graz, die Frage der Drittmittelfinanzierung medizinischer Forschung sowie arbeitsrechtliche Belange. Auch konnten sowohl Müller als auch Stöger der Idee des Selbstbehalts für ASVG-Versicherte nichts abgewinnen. Der Minister: „Das derzeitige System der Krankenkassenfinanzierung funktioniert hervorragend. Seit meinem Amtsantritt haben die Kassen mehr als eine halbe Milliarde Euro an Schulden abgebaut. In Österreich hat es in der Wirtschaftskrise keinen Abbau von Leistungen gegeben. Das war in den allermeisten Ländern anders." Insgesamt, so hoben die Experten hervor, war dieser Erfahrungsaustausch ein wertvoller Beitrag, um in der Stadt Graz künftig weitere gezielte Maßnahmen im Gesundheitsbereich setzen zu können. Veranstalter waren das Dr.-Karl-Renner-Institut Steiermark und die Grazer SPÖ.

  • Mueller_Stoeger © Foto: Palme