Gesundheit
Verbesserung der Patientensicherheit
Gesundheitsminister Alois Stöger nahm an einer Diskussion des Renner-Instituts zum Thema „Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit" teil.
"Das Thema Patientensicherheit wird immer stärker in den gesundheitspolitischen Diskurs aufgenommen", sagte Gesundheitsminister Alois Stöger bei einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des Renner-Instituts zum Thema "Sicherheitskultur im Gesundheitswesen - Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit". Der zentrale Aspekt für die Patientensicherheit ist der Umgang mit Fehlern im Gesundheitswesen, also die Fehlerkultur. Ein großer Erfolg ist, dass gemeinsam mit der Ärztekammer und Patientenvertretern bereits der Startschuss zu einer neuen Fehlerkultur gegeben wurde: CIRS, ein Berichtssystem zur Meldung von kritischen Ereignissen und Beinahe-Fehlern, ist seit Oktober 2009 im Einsatz.
Mit CIRS wurde eine anonyme Möglichkeit geschaffen, einen Beitrag zur Qualität im Gesundheitswesen zu leisten und Mängel in Krankenanstalten oder bei niedergelassenen Ärzten zu melden. Wie eine Krankenanstalt mit Fehlern umgeht, ist ein wichtiges Beurteilungskriterium für Gesundheitsminister Stöger, denn ein offener Umgang damit trägt zur Verbesserung der Qualität bei. "Die Frage ist auch, welches Bild man von den Medizinern hat - und hier spielt der Umgang mit Fehlern eine maßgebliche Rolle", so der Gesundheitsminister, der eine Kultur, in der "keine Fehler gemacht werden", kritisiert. Auch die Qualität der Ausbildung des medizinischen Personals sowie die Arbeitszeit der Ärztinnen und Ärzte sind wesentlich für die Patientensicherheit.
Maßnahmen für mehr Patientensicherheit
Das Gesundheitsministerium trägt zur Erhöhung der Patientensicherheit zum Beispiel durch das Gesundheitsqualitätsgesetz oder die Einrichtung des Instituts für Qualität im Gesundheitswesen (BIQG), ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), bei. Das BIQG soll die Qualität im Gesundheitswesen fördern und Hilfestellungen in dieser Frage anbieten. Eine weitere Maßnahme zur Stärkung der Patientin und des Patienten ist die Gesundheitsplattform www.gesundheit.gv.at, in der neutrale und qualitätsgesicherte Information über verschiedene Gesundheitsthemen vermittelt werden.
Stöger klärte auch darüber auf, wohin sich Patientinnen und Patienten wenden können, wenn sie Sicherheitsmängel im Gesundheitswesen wahrnehmen. Sie können ihre Beschwerde sowohl direkt an die Krankenanstalt als auch an die Patientenanwaltschaft oder an ihren Sozialversicherungsträger richten.
Nach einem Referat des Präsidenten der Stiftung für Patientensicherheit in Zürich, Professor Dieter Conen, diskutierten er, Gesundheitsminister Alois Stöger und Monika Maier von der ARGE Selbsthilfe Österreich und Geschäftsführerin des Dachverbandes Selbsthilfe Kärnten über die Thematik. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martin Rümmele, Journalist und Experte für Gesundheitswirtschaft.
Teilen und verbreiten
- Facebook .
- Twitter .
- Del.icio.us .
- Mister Wong .
- digg .
- scoop .
- Technorati .
- Yahoo My Web .
- Google Bookmarks .
- Microsoft .
Einfach und schnell Beiträge verfassen?
Verfasse einfach Beiträge ohne Name und E-Mail-Adresse anzuführen!
Logge dich bitte hier ein!



Wann gibt es endlich ein Gesetz zum Nichtraucherschutz ähnlich dem in Bayern/Spanien/Ungarn zu rechnen?
Was ich nicht verstehe ist, dass Mediziner grundsätzlich glauben, sie seien unfehlbar (siehe Ärztekammerfunktionäre). Warum ist die Suizidrate bei den Anästhesisten so hoch? Wenn so mancher (führende) Mediziner mehr Demut hätte, würde vieles andere Wege gehen (Kontrolle, Menschlichkeit ......) Es beginnt schon bei der Auswahl. Für meine Begriffe müssten verschiedene Vorleistungen vor einem Studium geschehen. Diese Vorleistungen wären 2 Jahre im Rettungsdienst als Rettungssanitäter, 1 Jahr im Krankenhaus und 1 Jahr in einem Geriatriezentrum als Hilfspfleger. Damit ist sichergestellt, dass er/sie die notwendige Einstellung zum Patienten bzw. zum med. Hilfspersonal hat. Und damit habe ich auch das Problem an der Uni, zumindest teilweise, im Griff.
Das nächste für mich wäre eine Datenbank für Patientenverfügungen, wo auch Spitalsärzte - vor allem Notärzte - Zugriff haben. Das Maß aller Dinge sollte der Wille des Menschen sein und nicht irgendwelche Bevormundungen! Das System, zur Zeit, kann nur ein sehr schwacher Beginn sein, zugeschnitten auf Pensionistenheime und, als Nebenverdienst, für Notare. Ein Notarzt ist nicht verpflichtet sich an eine Patientenverfügung zu halten - kann er auch nicht, denn er hat gar nicht die Möglichkeit am Unfallort sich über eine solche zu informieren. Und so ist es vorgekommen, dass jemand der an Krebs verstorben ist, wieder reanimiert wurde.
Ich kann schon verstehen, dass sich niemand etwas wegnehmen lassen will - aber so kann es auch nicht weitergehen, denn Ärzte sind auch keine Götter, sondern Menschen (mit Fehlern und Schwächen aber auch positiven Seiten) mit einem besonderen Beruf.
Cirs Med ist eine Plattform, die helfen soll, über Fehler zu schreiben und sich im fachlichen Diskurs austauschen zu können. Somit hat der Arzt/die Ärztin die Möglichkeit von den Erfahrungen der KollegInnen zu lernen und gewinnt für seine/ihre ärztliche oder medizinische Tätigkeit Sicherheit. Aus Sicht der PatientInnen ist es wichtig, dass der betreuende Arzt/Ärztin, DGKS/DGKP nicht an seinem Können zweifelt und gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin die Heilung voranbringt.
In meiner Master Thesis vergleiche ich die Mitarebeiter- und Patientensicherheit im Gesundheitswesen mit den Sicherheitsbestimmungen der Luftfahrt, die zu den strengsten Regelungen zählen. Eine Behörde wie die Austro Control, ich nenne diese für das Gesundheitswesen Med Control - könnte wertvolle Arbeit leisten für alle Beteiligten im Gesundheitssystem.
4. Mitteilung vom 11. 4. 2010
Die Naturheilkunde sollte auf unseren Medizinuniversitäten gleichberechtigt mit der Schulmedizin gelehrt werden. Die Gesundheitsbehörden, die Krankenkassen und nicht zuletzt die Gesundheitspolitiker sollten der Naturheilkunde größte Aufmerksamkeit widmen. Die Ärztebezahlung sollte sich an der allgemeinen Volksgesundheit orientieren.
„Die Mängel aufdecken ist nicht genug; ja man hat Unrecht, solches zu tun, wenn man nicht zugleich das Mittel zu dem besseren Zustand anzugeben weiß“
Goethe
An erster Stelle möchte ich die frische Luft nennen.
„Kein Arzt kann es mit der frischen Luft aufnehmen.
Mahatma Gandhi
Luftbäder in jeder Form sind kostenlos und eine der besten Naturheilanwendungen.
Das beginnt mit Schlafen mit sowenig an wie möglich. Sich ausgezogen in der Früh in warmen Zustand ein paar Minuten ans offene wirkt oft Wunder. Eine gesunde Haut ist bereits die halbe Gesundheit. Tägliches Brausen und waschen mit aggressiven Shampoos und Duschgels tun das ihrige.
Sonnenbäder vernünftig angewendet sind sehr wohltuend und gesundheitsfördernd. Die Haut ist das größte Organ des Menschen, es werden nicht nur Ausscheidungen abgegeben (Talg, Fettsäuren, Wasser, Schweiß und andere Stoffwechselprodukte), sondern auch einen Teil des Sauerstoffs wird über die Haut aufgenommen. Aber auch an die wichtige UV-Strahlung die das in der Haut vorhandene Ergosterin zur Umwandlung von Vit D wichtig ist soll nicht unterschätzt werden. Fehlt die Sonne auf der Haut, kann der Kalziumstoffwechsel nicht richtig ablaufen und damit fehlt das Kalzium zum Einbau in die Knochen (Osteoporose kann entstehen). Auch die Anfälligkeit für Infekte verringert sich. Bei vernünftigen Sonnenbaden brauchen Wir im Normalfall keine Sonnenschutzkremen.
Extremaufenthalt wie Gletscher, südlich Sonne nach dem sind natürlich ausgenommen.
Prof. Dr. August Bier heilte bei tausenden Menschen tuberkulöse Gelenke mit Sonnenbestrahlung.
Die Sauna ist eine wunderbare Entspannung- und Stoffwechselanregende Maßnahme sowie ein gutes Herz- und Kreislauftraining. Allerdings dient das saunieren der Vorbeugung und nicht der Heilung akuter Krankheiten. Der Saunabesuch sollte in jedem Fall dem eigenen Wohlbefinden dienen und sich nicht nach anderen richten. Häufiges aufgießen ist nicht sinnvoll, da der Körper dann nicht mehr schwitzen kann.
„Jeder kann in die Sauna gehen der in die Sauna gehen kann“
M.O. Bruker
Beim nächsten mal möchte ich mich mit dem großen Bereich der Kneippschen Maßnahmen beschäftigen.
Reinhold Mayer „Ärztlich geprüfter Gesundheits- und Kneippberater“
Ich kann den vorherigen Ausführungen grundsätzlich zustimmen. Es gibt Komponenten die es einem unmöglich machen, "gesund" zu leben. Wenn ich an Menschen denke, die unter dem Existenzminimum leben. Dieser Personenkreis ist froh, wenn er überhaupt etwas "günstiges"(=billig, mit x-Zusatzstoffen "veredelt“, denaturiert, usw.) bekommt. Das nächste ist, dass zu einem "gesunden Leben" auch regelmäßige Ruhezeiten, d.h. Schlaf notwendig ist, denn Gesundheit ist nicht nur ein Thema der Ernährung. Jetzt braucht man sich nur verschiedene Berufe anschauen, die einen Turnusdienst haben. Und wenn wir schon über Gesundheit schreiben, sollten eigentlich Ärzte als Vorbild dienen. Zum Ersten sind Ärzte auch nur Menschen mit Fehlern, Schwächen aber auch mit positiven Seiten. Leider gibt es hier viele schwarze Schafe (lch habe, traurigerweise , der Erfahrung gemacht, dass es mehr schwarze Schafe, als weisse Schafe gibt. - Wobei die weissen Schafe vermehrt in den unteren Einkommenskategorien zu finden sind, wie Turnusärzte usw.)
Was noch dazukommt, und das gilt auch für die vorherigen Postings, dass wissenschaftlich sich immer etwas ändert. Einmal ist ein bestimmter Stoff enorm schlecht und dann macht er nichts aus (z.B. Ei und Colesterin) bis zum „man sollte es vermehrt essen - und dann kommt noch dazu: Was der Eine sehr gut verträgt ist beim Anderen vielleicht sogar lebensgefählich. Allgemein zu behaupten, nur dies oder nur Jenes ist gut, ist eigentlich das Eingeständnis, dass man die Zusammenhänge des Leben noch immer nicht wirklich durchschaut hat.
Beim Thema Gesundheit wäre in allen Lebensbereichen etwas zu verändern und Veränderungen sind hier sehr schwer bis nahezu unmöglich, weil es hier sehr viele Seilschaften mit den verschiedenen Interessen gibt. Und wer gibt schon gerne etwas her? Hier wäre die Politik wirklich gefordert - ohne Zwangsbeglückung aber in Verantwortung für die nächsten Generationen.
Leider ist dieses Thema riesengroß, vielfältig und eine unendliche Geschichte.
3. Mitteilung vom 5.4.2010-04-05
Heute möchte ich mich mit der biologischen Wertigkeit unserer Ernährung beschäftigen.
Die Einteilung erfolgt in gesund machende und gesund erhaltende Lebensmittel oder in krankmachende und krankerhaltende Nahrungsmittel.
Leider hat die alte Ernährungslehre die nur Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate kannte und den Menschen glauben machte er müsse nur genügend Kalorien zu sich nehmen dann würde er gesund bleiben, völlig versagt. Im laufe des zwanzigsten Jahrhundert wurden dann nach und nach viele Vitalstoffe und ihre Wirkung auf den Menschen entdeckt.
An oberster Stelle in der biologischen Wertigkeit sind alle Lebensmittel zu nennen die man roh zu sich nehmen kann. Am besten währen Obst, Gemüse, Wildkräuter und Wildbeeren die sonnengereift (d.h. den höchsten Anteil an Biophotonen) haben.
Die zweithöchste Gruppe sind alle Lebensmittel aus der obersten Gruppe, die aber bereits mechanisch bearbeitet wurden. Da der Einfluss von Sauerstoff bei vielen Vitalstoffen schädlich ist. Bei alsbaldigen Verzehr ist auch diese Gruppe sehr gesund.
Die dritte Gruppe der Lebensmittel sind die fermentativ veränderten Lebensmittel. Z. B. Sauerkraut, Yoghurt, Käse, Most aber auch natürliches Bier oder Wein ohne Konservierungsstoffe.
Bereits bei der vierten Gruppe dem erhitzen Lebensmitteln werden durch Hitzeeinwirkung viele Vitamine zerstört oder unwirksam.
Die fünfte Gruppe sind die Nahrungsmittel die durch verschiedenste Konservierungsmethoden haltbar gemacht werden und mit Lebensmittel sehr wenig zu tun haben.
Die sechste und letzte Gruppe sind die Präparate die vor allem an den vielen ernährungsbedingten Erkrankungen Schuld sind. Zu nennen währe hier vor allen der sehr hohe Fabrikzuckeranteil, die Auszugsmehle, aber auch die Kunstfette oder die H – Milch. H kommt von Hocherhitzt. (bis etwa 123º Celsius) . Bei vielen dieser Nahrungsmittel werden Stoffe entzogen und anschließend willkürlich Stoffe wieder zugesetzt. Also von Natur keine Rede mehr.
Im Nächsten Beitrag werde ich mich mit Naturmedizin beschäftigen.
Reinhold Mayer ärztlich geprüfter Gesundheits-, und Kneippberater!
2. Mitteilung am 3. 4. 2010
Es ist müßig jetzt unser gesamtes Gesundheits(Krankheits)wesen hier darzustellen, es muss in denn nächsten Jahren von Grund auf umgebaut werden.
Alle müssen hier am selben Strang ziehen. Vor allem jene die durch die vielen Krankheiten Unsummen verdienen. Nachdem praktisch bei fast allen Krankheiten die Ursachen bereits bekannt sind, müssten sich unsere Professoren, Dozenten usw. auf unseren Medizin Unis einfach intensiv mit Ursachen von Krankheiten, wie sie es bereits beim Zigaretten rauchen machen, beschäftigen.
Die Krankheitsursachen lassen sich in drei große Gruppen einteilen.
· die ernährungsbedingten
· die sog lebensbedingten
· die umweltbedingten
Nachdem bereits sehr viele Studien beweisen das die heutige Mangelernährung in unserer sog. zivilisierten Welt bis 80% an unseren Krankheiten maßgeblich oder in Verbindung mit anderen Einflüssen Schuld trägt, möchte ich mich Heute den ernährungsbedingten Erkrankungen zuwenden.
1. der Gebissverfall, die Zahnkaries, die Parodontose und Zahnfehlstellungen als Folge von Ernährungsfehlern früherer Generationen.
2. die Erkrankungen des Bewegungsapparates, die sog. Rheumatischen Erkrankungen, die Arthrose und Arthritis, Wirbelsäulen und Bandscheibenschäden
3. alle Stoffwechselerkrankungen wie Übergewicht (bereits bei Schulkindern) Zuckerkrankheit , Leberschäden, Gallensteine, Nierensteine, Gicht usw.
4. die meisten Erkrankungen der Verdauungsorgane wie Stuhlverstopfung, Leber-, Gallenblasen-, Bauchspeicheldrüsen sowie Dünn- und Dickdarmerkrankungen.
5. Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen
6. mangelnde Infektabwehr wie Entzündungen der Luftwege, sog. Erkältungen, Nierenbecken-, und Blasenentzündungen
7. die meisten sog. Allergien
8. manche organische Erkrankungen des Nervensystems
9. auch an der Entstehung von Krebs ist die Fehlernährung in hohem Ausmaß beteiligt
Wie alle diese Krankheiten hintan gehalten werden können möchte ich in meinem nächsten Beitrag, der sich mit alter und neuer Ernährungslehre beschäftigt, erläutern.
Reinhold Mayer „Gesundheits-, und Kneippberater“
Die erste Frage die wir uns stellen müssen was nützt unserer Volksgesundheit und was schadet ihr.
D.h. wir müssen uns Gedanken machen über die Ursachen von Gesundheit. Alle Verursacher von Krankheiten müssen zur Beseitigung dieser Krankheiten zur Kasse gebeten werden. Z.B.: Die Nahrungsmittelindustrie, (ungesunde Industriekost muß wesentlich höher besteuert werden) Alkoholindustrien, Pharmaindustrien usw.usw. Bereits in den Kindergärten müssen die Kinder gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise lernen.
In den Schulen sowiso.Dort muß ein eigenes Hauptfach "Ernährung und gesunde Lebensweise" eingefürt weden.
Das wars fürs erste, weitere Vorschläge folgen.
Vereinzelt gibt es Menschen die sehr alt werden - trotz rauchen. Nur hier zu verallgemeinern wäre nicht richtig. Tatsache ist, dass die Mehrheit der rauchenden Menschen gesundheitliche Probleme bekommen. Sicher wirkt sich eine gesunde Lebensweise positiv aus - aber nicht in jedem Fall. Und was ist eine gesunde Lebensweise. Wie oft wurden schon bestimmte Lebensmitteln als schlecht hingestellt, bis man wieder auf Neues draufgekommen ist. Es ist wie bei den Medikamenten: Was für den Einen gut ist, kann für den Anderen fatal sein. Grundsätzlich sollten wir uns an den Schwächeren orientieren - an den Kindern.
@Karl Sch.
Bezüglich des Mitrauchens wäre ich sehr an einer Auskunft seines Lungenfacharztes interessiert.
Ich bin seit 55 Jahren verheiratet und meine Frau hat schon vor unserer Ehe geraucht.
Obwohl ich seit 55 Jahren selbst Raucher bin( ungefähr 50 Jahre Pfeife und seit 5 Jahren Zigaretten)und noch dazu seit mehr als 5 Jahrzehnten zusätzlich mitrauche,treibe ich noch immer Sport und habe weder am Herzen noch an der Lunge irgendwelche Schäden.
Mein Blutbefund ist laut Aussage meines Arrztes besser als der mancher 20 jährigen.
Es wird wahrscheinlich sehr wohl davon abhängig sein,wie,ob sich ein Raucher vernünftig ernährt und Bewegung macht,oder nur herumsitzt und dem Alkohol zuspricht.
Dies wird man allerdings nicht reglementieren können.
H.Petrik
@ Kurt L.: Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo es zur Unfreiheit des Mitbürgers wird. Ich habe genug Bekannte, die Raucher sind. Wenn wir in ein Lokal gehen, dann wird meist (es kommt auf das Verhältnis Raucher/Nichtraucher an) die Raucherseite aufgesucht. Mir ist aufgefallen, dass meist die RaucherInnen nach Toleranz, Freiheit der Entscheidung …..... rufen. Sollte ein(e) NichtraucherIn seine Meinung kundtun, dann ist er intolerant. Mein Lungenfacharzt fragte mich bei einer Routinekontrolle welche Zigarettenmarke ich rauche, denn meine Lungenflügel sind massiv verschattet. Er war erschrocken, als ich ihm mitteilte, dass ich Nichtraucher bin. Wenn einige europäische Länder ein totales Rauchverbot geschafft haben, so hoffe ich, dass es bei uns auch bald so weit sein wird. Es kann auch die Tabaksteuer um ein Vielfaches in die Höhe gehen, damit sich kaum einer den Luxus leisten kann, andere Personen zu nötigen. Eine Stunde im Lungenpavillion vom Wagner-Jauregg Krankenhaus würde wahrscheinlich andere Ansichten bringen. Das vehemente Bestehen auf die Zigarette (sowie das Schönreden der Zigarette) ist ein Teil des Suchtverhaltens – so wie ein Alkoholiker auch nicht zugibt, dass er Alkoholiker ist. Nebenbei würde sich in weiterer Folge auch das Gesundheitssystem einiges an Geld ersparen (Gegenargument der RaucherInnen: Gefährdung der Arbeitsplätze?! …......) Bei genauerer Betrachtung sind die Argumente die von RaucherInnen über das Rauchen kommen absurd und suchtbedingt. Eigentlich habe ich Mitleid mit solchen Personen, die unbedingt die „Freiheit des Rauchens“ brauchen, sogar ohne Rücksicht auf Kinder und Ungeborene.
Ich hoffe, auch im Interesse der RaucherInnen, auf ein strenges allgemeines Rauchverbot.
Was mir in Lokalen,die die Nichtraucher von den Rauchern trennen,auffällt,ist die Tatsache,dass der Raucherteil voll ist,während im Nichtraucherteil gähnende Leere herrscht.
Eine Antwort darauf würde mich interessieren!
Rauchen ist ohne Zweifel nicht gesund,ich glaube aber kaum,dass die Kosten für Leute,die 10,20,30 Kilo ,oder mehr Übergewicht haben und an den dazugehörenden Krankheiten leiden geringer sind als die für die Folgekrankheiten des Rauchens..
Was mich an der ganzen Debatte stört,ist die fast miltante Bekämpfung aller,die einem nicht in den Kram passen,seien es Hunde,Katzen oder sonstige Kreaturen,zu denen scheinbar auch die Rauchert5 gehörern.
@Klaus: Lieber Klaus, diese Bevormundungen widersprechen klar einem System bei dem die freie Entscheidung und Grundrecht ist. Ich als ehemaliger Raucher sehe nicht ein, dass freie Unternehmer zu etwas gezwungen werden, was die Mehrheit ohnehin ablehnt! (Dies ist meine private Statistik mit vielen Nichtrauchern!).
Jeder kann zu jeder Zeit ein Nichtraucherlokal aufmachen. Wenn der Markt es wünscht, dann wird er - ähnlich wie bei den ersten verlängerten Öffnungszeiten - ein Alleinstellungsmerkmal haben, und eine enormen Umsatz machen. Angebot und Nachfrage!
Vor allem ist dies eine Entscheidung die ich jeden Tag mehrmals treffen kann, ob ich in ein Lokal gehe mit oder ohne Nichtraucherplätze. Also nichts unumstößliches.
Betr. Arbeitsplätze: die meisten Mitarbeiter rauchen ohnehin selbst, also ist das Verbot kontraproduktiv. Auch hier, würde es NR-Lokale auf freiwilliger Basis geben, würden es wieder ein Angebots/Nachfrage Situation entstehen und die Löhne und Gehälter gerade im Gastgewerbe steigen.
Ein Ansatz wäre hier die Schaffung von Förderungen für einen limitierten Zeitraum für die Errichtung von NR-Lokalen, verbunden mit der Verpflichtung dies in den nächsten 10 Jahren nicht in ein Raucherlokal umzuwandeln..
Viel wichtiger wäre, die Pensionssicherung zu machen. Keiner von uns kann für 45+ Jahre planen und eine gesicherte Entscheidungen treffen!
Gesundheitspolitik sollte in der Verwaltung anfangen und bei dem Rettungsfahrer aufhören!
Die Politik muss sehr gut aufpassen das es keine zwei Klassen Gesundheitspolitik gibt denn sonst kann und wird es keine erfolge beben..
Mehr Ärzte in die Spitäler, rasche und zielführende Behandlung der Patienten daher kann ein Rascher Genesung Erfolg erbracht werden.
Ausbau der Medizintechnik das auch der Hausarzt mit dem Krankenhaus kommunizieren kann sollte es Probleme geben.
Reform der Krankenkassen Kosten senken und gerecht verteilen.
Mir liegt der Mensch am Herzen und damit auch der Arzt (=kein Gott, sondern er hat nur eine längere Ausbildung als ein Handwerker). Wenn ein Dienstnehmer so eine Arbeitszeit wie ein Arzt bzw. Spitalsarzt hätte, dann würde die Gewerkschaft sicher schreien. Warum haben Ärzte in den Spitälern eine so lange Arbeitszeit. Ist es der Verdienst? Ist es, weil ein Spital nicht mehr Ärzte einstellen kann? Wo bleibt hier der Mensch Arzt? Dass so mancher Patient anders behandelt werden würde, wenn der Mensch Arzt ausgeschlafen (nicht ausgeruht) ist, davon bin ich überzeugt. Welche Besonderheiten hat der Mensch Arzt, dass er so lange Dienst machen kann, darf, muss? Wäre es nicht an der Zeit mit den Standesvertretern darüber zu reden, wie auch ein 8-Stundentag bei den Ärzten umzusetzen wäre!
Österreich ist tatsächlich der "Aschenbecher Europas". Wenn die österreichische Gesundheitspolitik glaubwüdig sein will, muss sofort (und vor allem vor der Frist für teure Umbauten) ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie her. Das sind wir unseren Kindern und allen, die in der Gastronomie arbeiten müssen schuldig.
Deshalb unterstützen auch viele in der SPÖ das NichtraucherInnen-Volksbegehren!
Patientensicherheit find ich ein gutes Thema. Mein Vater hat wegen Fehlern im Krankenhaus statt 4 Wochen über drei Monate verbracht.
ICh hoffe, dass es auch bei anderen Themen im Gesundheitsbereich voran geht. Nur so weiter!