Gesundheit

Gesundheitswesen absichern und weiterentwickeln

Gesundheit wird in Zukunft einen immer höheren Stellenwert in Politik und Alltag einnehmen. Gesundheitsförderung sowie die Finanzierung unseres Gesundheitswesens zu wesentlichen Kernthemen.

Der politische Leiter der Diskursgruppe „Gesundheit" ist Gesundheitsminister Alois Stöger.

„Die nachhaltige Absicherung und stetige Weiterentwicklung der gesundheitlichen Versorgung der Menschen sind zentrale Herausforderungen der Zukunft. Als Maßstab dafür müssen die Bedürfnisse und Interessen der Patientinnen und Patienten gelten. Der Zugang zu qualitativ hochwertigen medizinischen Leistungen unabhängig vom sozioökonomischen Status des Einzelnen steht dabei ebenso im Zentrum wie eine bedarfsgerechte Gesundheitsvorsorge und -Förderung, die auch tatsächlich in den Lebensalltag integriert ist."

Gesundheitsminister Alois Stöger

Sozialdemokratische Gesundheitspolitik war und ist den folgenden Hauptzielsetzungen verpflichtet:

Die Schwerpunkte dieser Diskursgruppe liegen unter anderem in der Frage der Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens, der Integration der Gesundheitsförderung in den Lebensalltag der Menschen sowie der nachhaltigen Absicherung der gesundheitlichen Versorgung der Österreicherinnen und Österreicher.

Hochwertige Patientenbetreuung und eHealth

Formuliert werden auch gesundheitspolitische Ziele und die Themen, die diese Ziele abdecken müssen. Weiters befasst sich die Diskursgruppe „Gesundheit" mit neuen Strukturen zur PatientInnenbetreuung sowie mit der Nutzung moderner Kommunikationstechnologien und eHealth. Bedarfsgerechte und hochwertige Versorgung, sowie die Berücksichtigung von spezifischen Bedürfnissen von Frauen in Zusammenhang mit ihrer Gesundheit stehen ebenfalls im Fokus der Arbeit.

 

Ablauf des Diskursprozesses

Der Diskurs zum Thema Gesundheit wird in der 1. Phase im Rahmen einer ExpertInnengruppe geführt, die zu den Themen Zugang zum Gesundheitsversorgung, Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen und Finanzierung des Österreichischen Gesundheitssystems ein Thesenpapier erarbeiten wird.

Das von den ExpertInnen erarbeitete Thesenpapier wird nach seiner Fertigstellung im Rahmen von Reflexionsgruppen diskutiert, um zusätzliche Stellungnahmen aus den wichtigen Umfeldern des Gesundheitsbereiches einzuholen. Zu diesen Umfeldern zählen PatientInnen und PatientInnenvertreterInnen, LeistungsanbieterInnen, MitarbeiterInnen der Selbstverwaltung, Angehörige der Gesundheitsberufe, politisch Verantwortliche.

Neben den Reflexionsgruppen finden im Rahmen des „Österreich 2020"-Diskurses zum Thema Gesundheit auch immer wieder öffentliche Veranstaltungen in den Bundesländern statt. Die Termine dieser Veranstaltungen werden hier bekanntgegeben.

Politische Leitung: Alois Stöger

Alois Stöger, 1960 in Linz geboren, absolvierte nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher und Dreher (Voest Alpine AG) eine Referentenausbildung des ÖGB, später die Sozialakademie der Arbeiterkammer Wien, eine Supervisionsausbildung des Bundesinstituts für Erwachsenenbildung St. Wolfgang und die Europäische Gewerkschaftsakademie. 1997 bis 2000 studierte Stöger das Studium der sozialen Praxis an der Marc Bloch Universität in Strassburg und Linz und schloss mit dem Diplome des Hautes Etudes des Pratiques Sociales ab.

Stöger war neben seiner Tätigkeit als Facharbeiter seit seiner Jugend gewerkschaftlich aktiv und wurde ab 1986 hauptamtlicher Sekretär der Gewerkschaft Metall Bergbau Energie. 1982 bis 1986 war Stöger Vorsitzender der oberösterreichischen Gewerkschaftsjugend. 1997 bis 2006 war Stöger Bildungsvorsitzender der SPÖ Urfahr Umgebung, seit 1997 ist er Gemeinderatsmitglied in Gallneukirchen. 2000 wurde Stöger zum Kammerrat der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich gewählt.

Moderation: Michaela Moritz und Friedrich Graf-Götz

Dr. Michaela Moritz hat Psychologie und Soziologie in Wien und Salzburg studiert. Nach ihrer Promotion 1978 war sie mehrere Jahre als Sachbearbeiterin am Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen tätig. Zwischen 1983 und 1989 war Moritz als Führungskraft in unterschiedlichen Einrichtungen des ÖGB tätig, welche sich mit Arbeitsgestaltung, Arbeitnehmerschutz und beschäftigen.

Von 1989 bis 2007 fungierte Moritz als Geschäftsführerin des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheitswesen. Danach führte sie bis zu ihrer Pensionierung 2009 die Geschäfte der Gesundheit Österreich GmbH.

Michaela Moritz ist Universitätsrätin an der Medizinischen Universität Graz und u.a. Vorstandsmitglied beim Internationalen Forum Gastein sowie Vizepräsidentin des Austrian Chapter des Club of Rome. Sie hat zahlreiche Fachartikel und Publikationen veröffentlicht.

Mag. Friedrich Graf-Götz, geboren 1947 in Wien, studierte Pädagogik, Philosophie und Soziologie in Wien und Heidelberg. Von1979 bis 1982 war er als Schulungsleiter beim Sozialamt für Wien, Niederösterreich und Burgenland tätig, seit 1987 arbeitet er freiberuflich als Trainer und Berater. Graf-Götz ist seit 1987 Mitarbeiter des Renner-Instituts im Bereich Organisations- & Personalentwicklung, seit Sommer 2004 zeichnet er für die Kommunalakademie des Renner-Instituts verantwortlich. Neben diesen Wirkungsbereichen ist Friedrich Graf-Götz seit 2004 auch als Universitätslektor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien tätig.

Die MitarbeiterInnen der ExpertInnengruppe sind:

Mag. Bernhard Achitz (ÖGB)
Karin Beer (AK Salzburg)
Mag. Friedrich Graf-Götz (Renner-Institut)
Mag.a  Maria M. Hofmarcher-Holzhacker (GÖG Gesundheit Österreich)
Mag. Alexander Hagenauer (BMfG)
Dr. Helmut Ivansits (AK Wien
Mag. Roland König (Gemeinde Wien)
StR MMag. Dr. Johann Mayr (Stadt Linz)
Dr.in; Michaela Moritz
Abg.z.NR a.D. Manfred Lackner
Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Jan Pazourek
Mag.a Christa Peinhaupt (Gesundheitsfonds Steiermark)
Ao. Univ.Prof.Dr. Peter Rosner (Universität Wien
Dr. Bernhard Rupp (AK Niederösterreich)
Ao.Univ- Prof. Dr. Thomas Szekeres (Medizinische Universität Wien)
GD DI Kurt Völkl (Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau)
Univ.Prof. Dr. Josef Weidenholzer (Johannes Kepler Universität, Linz)
Mag.a Dr.in Andrea Wesenauer (Oberösterreichische Gebietskrankenkasse)