Verkehr, Innovation, Technologie, Umwelt, Energie

Digitaler Wohlfahrtsstaat – Service für Bürger

SPÖ-Technologiesprecher Kurt Gartlehner initiierte eine Enquete zum Thema „Informations- und Kommunikationstechnologien" (IKT). Dabei wurde das Strategiepapier „Moderne Kommunikationstechnologie im Verständnis der SPÖ" vorgestellt.


Eröffnet wurde die gut besuchte Veranstaltung von Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, der besonders auf die Bedeutung der sozialen Frage im Kommunikationssektor hinwies: „Heute stellt sich mehr denn je die Frage, wie wir die digitale Kluft überwinden." Gartlehner verglich moderne IKT mit der Erfindung des Buchdrucks und des Films - sie alle tragen zu Bildung und Information für alle bei. Auch Service für Bürger und Unternehmen wird mit neuen Technologien geboten, z.B. bei der Erledigung von Amtswegen über das Internet. SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter betonte die Rolle der Sozialdemokratie im Informations- und Medienzeitalter.

Die zentralen Positionen des Strategiepapiers sind:
Aufbau einer Informationsgesellschaft für alle über einen niederschwelligen Zugang und leistbare Technologie, Förderung des Wettbewerbs unter Firmen im Bereich der digitalen Infrastruktur, Einfluss der IKT auf die Beschäftigungssituation, Bewusstseinsbildung und stärkere Nachfrage sowie barrierefreie, öffentliche Dienste (Bürgerkarte).

Mehr dazu auf spoe.at  
  • Infrastrukturministerin Doris Bures © www.peterrigaud.com
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Beiträge

  1. Herr Horst Mandl meint am Dienstag, 02. März 2010

    Nur um Quoten zu erfüllen sollten keine Stellen vergeben werden. Die besten Leute auf die Posten die zur Verfügung stehen. Wenn es allerdings gleich geeignete Männer oder Frauen gibt sollte man auf eine gute Mischung achten. Halbe / Halbe.

  2. Unbekannt Karli meint am Dienstag, 02. März 2010

    Martin, "provokant" ist genau der richtige Ausdruck hier. Mit Beweisen aus der Neurologie anzufangen ist jedenfalls etwas jenseitig...

  3. Herr Martin Krajcir meint am Sonntag, 28. Februar 2010

    Ich will nur hier eine Frage stellen, sie etwas provokant. Die Frage, kann es sein das es zwischen Frauen und Männern unterschiede gibt? Wer kennt den Spruch nicht, dass Männer Frauen nicht verstehen und Frauen die Männer nicht verstehen. Die Neurologie hat doch eindeutig Festgestellt, dass es zwischen Frauen und Männern im Hirn unterscheide gibt und dieses unterschiede sich in der Art des Denkens manifestieren. Warum wollen Frauen aus Frauen Männer machen? Warum können wir nicht sagen in diesem Job sind die Frauen besser und in jenem die Männer, sprich die Unterschiede die es gibt nutzen, damit die Arbeit best möglich erledigt wird.

  4. Unbekannt Karli meint am Sonntag, 28. Februar 2010

    Ich bin der Meinung, dass Frauenquoten nicht unbedingt der richtige Weg sind. Manchmal - so scheint es - sind sie aber die einzige gangbare Alterantive.
    40 Prozent Frauen in allen politischen Gremien die mit IKT-Themen zu tun haben find ich ok.
    Dadurch wird sich die Gesamtsituation so verändern, dass Frauen grundsätzlich gleichgestellt werde...

  5. Unbekannt Barbara Novak meint am Samstag, 27. Februar 2010

    Ja, es braucht noch Quoten! Und es geht nicht um Frauenquoten im Internet sondern eine 40% Quote in allen Aufsichtsräten und Vorständen von börsennotierten IT Unternehmen, in den IKT Kompetenzzentren, etc. da Frauen zwar inzwischen sehr stark in den technischen Berufen arbeiten, aber wenn es um die Aufteilung von Macht und Geld geht, also die Spitzenpositionen, immer noch Männer am Ruder sind! (oder wieviele Frauen kennt ihr im Vorstand und Aufsichtsrat der Telekom Austria?)

  6. Profilbild Lisa Werderitsch meint am Freitag, 26. Februar 2010

    telekomrat etc sind - soweit das aus dem text hervorgegangen ist - ja nur randbereiche dieser debatte und ich fürchte die zeit der gleichberechtigung und somit der abschaffung von quoten ist noch nicht gekommen. und wenn man quoten befürwortet, dann sollte man sie in allen bereichen befürworten und keine halben sachen machen wie zB nur quoten im öffentlichen dienst einführen!

  7. Profilbild Lisa Werderitsch meint am Freitag, 26. Februar 2010

    telekomrat etc sind - soweit das aus dem text hervorgegangen ist - ja nur randbereiche dieser debatte und ich fürchte die zeit der gleichberechtigung und somit der abschaffung von quoten ist noch nicht gekommen. und wenn man quoten befürwortet, dann sollte man sie in allen bereichen befürworten und keine halben sachen machen wie zB nur quoten im öffentlichen dienst einführen!

  8. Herr Thomas Maly meint am Freitag, 26. Februar 2010

    Ganz im Ernst, Leute: Ist eine Frauenquote, wie hier http://futurezone.orf.at/stories/1640408/ beschrieben, tatsächlich Euer Konzept für das Internet?!? Die Begründung würde mich echt interessieren...